| 7-Zip |
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| Geschrieben von: dragee |
| Dienstag, 03. Februar 2009 um 12:20 Uhr |
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Dieser Guide beschreibt den Umgang mit dem kostenlosen Packprogramm 7-Zip 7-Zip Dateiformate
7-Zip lässt sich auch gut als Filemanager alternativ zum Windows Explorer einsetzen. Wer diese ganzen Aufgaben aus dem Windows Explorer nicht unbedingt braucht, wird mit dem 7-Zip Filemanager gut zurechtkommen. Ein Beispiel für die Verwendung findet Ihr auf den folgenden Screenshots. Auf den nun folgenden Screenshots findet Ihr die Grundeinstellungen von 7-Zip. Diese Einstellungen sind nur Empfehlungen und können von Euch ensprechend Eurem Betriebssystem und Euren Anforderungen angepasst werden. Diese Einstellungen müssen nur einmal getätigt werden. Erreichen könnt Ihr das Einstellungsmenue über Extras - Optionen.
Nun aber zur eigentlichen Stärke von 7-Zip, der Datenkomprimierung. Ich habe 7-Zip mit zwei weiteren Packprogrammen bezüglich Kompressionsrate verglichen, WinRar und PeaZip. Jedes Programm hat eine Beispieldatei, in diesem Beispiel den kompletten Programmordner von OpenOffice, im jeweils hauseigenen Format mit der höchstmöglichen Kompressionsrate komprimiert. Bei den 7-Zip Kompressionseinstellungen empfielt es sich immer das grösstmögliche Wörterbuch und die grösstmögliche Wortgrösse zu verwenden. Es ist dabei zu beachten, je grösser das Wörterbuch um so grösser ist auch der Speicherbedarf beim Komprimieren und Entpacken. Achtet darauf das der Speicherbedarf nicht grösser ist als der RAM-Speicher den Ihr zur Verfügung habt. Ist der benötigte Speicher grösser als der zur Verfügung stehende RAM-Speicher, wird die Auslagerungsdatei verwendet und damit der Komprimiervorgang richtig langsam. Weiterführende Informationen zur LZWA Kompression und Funktionsweise des Algorythmus findet Ihr bei Wikipedia. Als Besonderheit ist zu erwähnen, das PeaZip bei der Komprimierung im eigenen Format .pea, die Daten nicht nur komprimiert sondern auch verschlüsselt werden. Als Algorythmus kommt hier SHA 256 zum Einsatz. Eine Ausnahme ist in diesem Fall WinRar. Wie Ihr sehen könnt, ist dort der Menuepunkt 'solides Archiv erstellen' markiert. Mit dieser Einstellung wird eine verbesserte Komrimierung erreicht. Ein solides Archiv hat allerdings den Nachteil, das bei Beschädigungen des Archivs das ganze Archiv, ab der beschädigten Datei unbrauchbar ist. bei einem 'nicht soliden Archiv' sind alle Dateien bis auf die beschädigte Datei noch brauchbar. Ein solides Archiv hat weiterhin den Nachteil, dass keine Einzeldateien extrahiert werden können, das heisst um einzelne Dateien aus dem Archiv zu entpacken muss immer das ganze Archiv ausgepackt werden. Wie auf den Screenshots zu sehen ist, hat hier in diesem Fall 7-Zip die höchste Kompressionsrate erreicht, gefolgt von WinRar und PeaZip. Als Einstellungen für die Komprimierung wurden die Standardvorgaben der jeweiligen Programme verwendet. Fazit 7-Zip hat auch hier wieder bewiesen, das im eigenen .7z Format die Komprimierungsrate weitaus besser ist als beim bekannten .rar und dem vielleicht nicht so bekannten .pea Format. Der Zeitfaktor wurde in diesem Fall nicht gewertet, sondern ausschliesslich die Kompressionsrate. Da 7-Zip im Kompressionsmenue viele Einstellungen bietet hier mal die wichtigsten: Archivformat ist klar 7z. Kompressionsrate maximum oder Ultra. Wobei zwischen Maximum und Ultra bezüglich Kompressionsrate kein sehr grosser Unterschied feststellbar ist. Das hier ausgwählte Kompressionsverfahren LZMA komprimiert im Durchschnitt besser als BZip2 und entpackt ca. doppelt so schnell. PPM ist ein Kompressionsverfahren das für die Komprimierung sehr viel Speicher benötigt. Der PPM Kompressionsalgorythmus und seine weiterentwicklung PPQ gehören zu den leistungsfähigsten Kompressionsverfahren wenn es darum geht Text in natürlichen Sprachen verlustfrei zu komprimieren. So konnte bem PPQ Algorythmus durch den Austausch der Huffmann-Kodierung gegen einen leistungsfähigeren Kompressionsalgorythmus eine Kompressonsmethode implementiert werden, die es ermöglicht JPEG Dateien verlustfrei weiter zu verkleinern. Einen sehr ausführlichen Vergleich verschiedener Packprogramme könnt Ihr auf der Homepage von Martin Pohl finden. Dort wurden insgesamt Sieben Packprogramme miteinander verglichen. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 13. Januar 2010 um 15:16 Uhr |


